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Serfaus-Fiss-Ladis

Seehöhe: 1.438 m
Einwohner: 938
Skipisten: 204 km
Loipen: 118,9 km
panoramio
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Foto von christiangersonde
Die Wintersportregion von Serfaus-Fiss-Ladis mit den drei historischen Dörfern liegt in 1.200 bis 2.820 m Höhe auf einem sonnigen Hochplateau über dem Tiroler Inntal, umrahmt von den mächtigen 3.000er Bergen der Samnaungruppe und den Ötztaler Alpen.
Ein Großraum-Skigebiet mit 204 km präparierten Pisten, 125 km davon über 2.000m Höhe, 118,9 km täglich gespurte Loipen (davon 54,7 km Skatingloipen und 20 km Höhenloipen), 70 Beförderungsanlagen (davon 12 Kabinenbahnen, 16 Sesselbahnen, 11 Schlepplifte, 30 Förderbänder und Stricklifte und 1 Dorfbahn) stehen den Wintersportlern zur Verfügung. Die Region bietet Schneesicherheit von Anfang Dezember bis Ende April mit der Möglichkeit 155,7 km der Pisten künstlich zu beschneien. Mit einer Förderkapazität von 87.250 Personen pro Stunde und modernsten Liftanlagen entfallen auch die Wartezeiten.
Mit der Kinderschneealm, dem Murmlipark und Bertas Kinderland, exzellenten Skischulen, Ganztags-Kinderbetreuung, eigenen Kinderrestaurants und vielen anderen familienfreundlichen Attraktionen hat Serfaus-Fiss-Ladis für Familien jede Menge zu bieten. Es wurde von namhaften Skiguides (ADAC, ski-online etc.) bereits mehrfach als familienfreundlichste Region der Alpen ausgezeichnet.

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Wintersport-Möglichkeiten: Alpiner Skilauf, Langlauf, Skating, Skitouren, Freeriding, Snowboarden, Rodeln, Schneeschuhwandern, Eislaufen, Eisstockschießen, Pferdeschlittenfahrten, Winterwandern, Telemark, Carven, Tubing, Snowbiken, Airboarding - Funsport jeglicher Art.

Zusätzliches Angebot: teils Nachtskilauf, eigene Carvingstrecke, Speedstrecke mit Geschwindigkeitsmessung, Buckelpisten, permanente Rennstrecken, Freeridehänge, 10 km Rodelbahnen, Family Park Serfaus mit Tubingbahn, Sun Park und Shred Park, Motorschlitten-Parcours für Kinder, Flight & Cross Park in Serfaus für Anfänger bis Fortgeschrittene, Bag Jump, Boarderclub und Snowpark Fiss-Ladis, Rails und Wellenbahn in Fiss, 100 km gespurte Winterwanderwege.

Pistenplan Serfaus-Fiss-Ladis

Serfaus
Serfaus liegt wie die Orte Fiss und Ladis mit 1.100 Einwohnern auf der von der Natur reizvoll ausgestatteten Sonnenterrasse des Oberen Gerichtes. So heißt nämlich das oberste Inntal von Landeck bis zum Reschenpass.
Die Pollenanalyse vom Komperdell brachte das Ergebnis, dass auf dem Komperdell schon vor etwa 4000 Jahren planmäßige Weidewirtschaft betrieben wurde.
Einige vorrömische Flurnamen erinnern noch an die frühen Siedler, auch keltische Spuren sind noch zu finden. Die Römer eroberten 15 v. Chr. dieses Gebiet. Antike Geschichtsschreiber bezeichnen die Alpenbewohner dieses Raumes als Räter. Räter und Römer vermischten sich im Laufe der Jahrhunderte, denn ausgediente römische Soldaten und Händler ließen sich in diesen Höhen und Tälern nieder, es entstand das Volk der Rätoromanen. Die rätoromanische Sprache, wie sie noch in Graubünden gesprochen wird, hat sich in vielen Orts-, Weiler- und Flurnamen bis heute erhalten. Ab dem 6. Jh. ließen sich die deutschsprachigen Bajuwaren nieder, etwa ab 1350 vereinzelt auch Waliser. Allmählich hatte bis ca. 1200 die deutsche Sprache die rätoromanische verdrängt.
Schon seit vielen Jahrzehnten prägt der Tourismus, insbesondere der Wintertourismus, den Ort Serfaus. Vor allem für den Familien- sowie Kindertourismus. Serfaus ist mit 7.500 Gästebetten der tourismusstärkste Ort im Oberen G'richt. Neben Ischgl, Sölden und St. Anton am Arlberg zählt Serfaus-Fiss-Ladis mittlerweile zu den bekanntesten Tourismusregionen in Tirol - dies ist nicht zuletzt auf den Tourismusverband Serfaus-Fiss-Ladis zurückzuführen, der die Skigebiete der Gemeinden Serfaus, Fiss und Ladis zusammenfasst.

Fiss
Fiss ist eine Gemeinde mit ca. 1000 Einwohnern und liegt auf der „Sonnenterrasse“ etwa 500 m oberhalb des Talbodens des Oberinntals, auf einem flachen, nach Süden gerichteten Abhang.
Der Name Fiss selbst ist schwer zu deuten. Nach einem bekannten Forscher stammt die Ortsbezeichnung vom lat. Fossa (= Graben) oder Fodia (= Grube oder Mulde), in welche das Haufendorf eingebettet liegt. Im Jahr 1288 wurde der Name „Fusse“ zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt. Fusse Füß Füss Fihs Fiß Fiss
Die Urgeschichte von Fiss liegt wie die der meisten Gebirgsorte Tirols weitgehend im Dunkeln. Sicher ist jedoch, dass die Sonnenterrasse schon lange vor Christi Geburt von einem keltischen Volksstamm gerodet und schütter besiedelt wurde.
Im 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. eroberten die Römer unser Land und gaben ihm den Namen Rätien. Sie vermischten im Laufe der Jahrhunderte durch den Zuzug germanischer Einwanderer (Bajuwaren, Alemannen und Kolonistenaus dem Kanton Wallis) mit den Ureinwohnern und aus dieser Verbindung ging das Volk der Rätoromanen hervor. Interessant ist, dass die alte Römerstraße, welche über den Reschenpass nach Augsburg führte, nicht der Talsohle entlang sondern über die Hochstufe Serfaus-Fiss ihren Weg nahm. Die Römer brachten eine Umwälzung im Bauhandwerk, denn statt einfachen Holzhütten bauten sie massive Häuser aus Stein.
Erst 1928 bekam Fiss eine Zufahrtsstraße, und in den Jahren 1939/40 eine Materialseilbahn zur Beförderung schwerer Lasten. Vorher gab es nur einen von Hand angelegten Karrenweg für Ochsengespanne.
Fiss entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem beliebten Sommeraufenthaltsort für Feriengäste.
Heute präsentiert sich das idyllische Fiss als attraktiver Tourismussportort im Winter und Sommer, nach wie vor im Stile eines rätoromanischen Haufendorfes mit einem bis zu 600 Jahre alten Ortskern mit den unverwechselbaren Hauseingängen und den Ställen mit den gestrickten Nolpenstadeln.

Ladis
Ladis liegt auf 1.190 m Seehöhe, hat rund 540 Einwohner und eine Fläche von 710 ha.
Urkundlich wird Ladis 1220 n. Chr. erstmals genannt („ecclesia de Laudes“). Seelsorglich gehörte Ladis (und Fiss) zur Urpfarre Serfaus. 1332 n. Chr. werden die „Ladr“ (so heißt man die Bewohner von Ladis) ermahnt, an den Hauptfesten des Jahres den Gottesdienst in ihrer Pfarrkirche in Serfaus zu besuchen und nicht in Prutz. Erst ab 1520 erhalten Fiss und Ladis einen eigenen Kooperator. 1661 wurde Ladis Kuratie und 1891 Pfarre. Die Pfarrkirche ist dem hl. Martin geweiht (erste Weihe 1497 erwähnt), die jetzige Kirche wurde 1829 - 1831 erbaut. Im Ortskern des „alten Ladis“ befinden sich einige ganz bemerkenswerte Gebäude, deren Grundmauern nachweislich bis in die Romanik (ca. 1000—1300 n. Chr.) zurückreichen. Der romanische Rundbogenstil zeigt sich besonders in den runden Einfahrten und Torbögen.

Weitere Infos zum Skigebiet finden Sie auf serfaus-fiss-ladis.at